Referenzbeispiel

Windenergie-Anlagen

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Mit der sogenannten "Energiewende" setzte ein Boom beim Bau von Windparks und einzelnen Windrädern in Bayern ein. Ein großer Teil unseres derzeitigen Auftragsvolumens wird von artenschutzrechtlichen Beurteilungen geplanter WEA-Standorte eingenommen. Aktuelle Untersuchungen führen wir in den Landkreisen Straubing und Pfaffenhofen a.d. Ilm durch.

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Gemäß Windkrafterlass müssen insbesondere die Kollisionsrisiken von Greifvögeln und anderen relevanten Vogelarten sowie von Fledermäusen abgeschätzt werden. Hierzu sind Kartierungen von Horsten und Brutplätzen möglicher gefährdeter Arten im weiten Umfeld sowie eine Beobachtung der sog. Raumnutzung dieser Arten im Bereich der Anlagenstandorte notwendig. Diese Raumnutzungs-Beobachtungen beinhalten in der Regel 54 Beobachtungsstunden, verteilt auf 18 Termine (á 3 Stunden), pro WEA. Die Fledermäuse werden mittels Transektbegehungen und installierten BatCordern im Bereich der geplanten Anlagen geprüft sowie im weiteren Umfeld auf vorhandene Quartiere kontrolliert. Gegegebenenfalls kann auch ein Gondelmonitoring an bereits bestehenden Anlagen durchgeführt werden.

Neben den o.g. Tötungsrisiken durch Kollision mit den Rotoren bei Vögeln und Fledermäusen müssen außerdem auch die baulichen Eingriffe in die Lebensräume relevanter Arten aus anderen Tiergruppen entlang der Erschließungswege und im Bereich der Maststandorte beurteilt werden.

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