Referenzbeispiel

Naturschutzfachkartierung im Landkreis Ansbach

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Bereits in den Jahren 1994 und 1995 führte unser Büro in Gemeinschaft mit dem Büro für Naturschutzplanung und ökologische Studien (Diplom-Biologe Ulrich Meßlinger, Flachslanden) eine flächendeckende Artenschutzkartierung im Landkreis Ansbach, dem größten Landkreis Bayerns, durch.

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Nun, eineinhalb Jahrzehnte später, stand die Neufassung des Arten- und Biotopschutz-Programmes (ABSP) und als Grundlage hierfür eine Aktualisierung des Datenbestandes der Artenschutzkartierung (ASK) an. Auftraggeber ist das Bayerische Landesamt für Umwelt (Bayer. LfU) in Augsburg. Aufgrund der bewährten Zusammenarbeit und angesichts des Umfanges der Arbeiten schlossen wir uns für dieses Projekt mit dem Büro für Naturschutzplanung und ökologische Studien zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Ergänzt wurde das Team noch durch den Diplom-Biologen Wolfgang Subal (Weißenburg) und die Diplom-Geografin Heike Howein (IVL, Hemhofen).

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Die Naturschutzfachkartierung umfasste eingehende Kartierungen verschiedener Tiergruppen und ausgewählter Pflanzen im gesamten Landkreis. Hierbei wurden in den Jahren 2008 und 2009 alle naturschutzfachlich besonders bedeutsamen Arten der Flora, Avifauna, Amphibien, Libellen, Tagfalter und Heuschrecken an ihren bisher bekannten Fundorten überprüft und in geeigneten Lebensräumen neu aufgespürt. Allein für die Amphibien und Libellen wurden über 350 Stillgewässer und eine Streckenlänge von annähernd 100 Kilometern Fließgewässer untersucht. Hinzu kamen die Überprüfung von über 1000 Hektar Vogel-Lebensräumen und mehr als 300 Hektar besonders geeigneter Schmetterlings- und Heuschrecken-Lebensräume.

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